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Rückblick auf den Workshop „Zur Soziologie ökonomischen Wissens“

Direkt nach dem Ende der Vorlesungszeit des Sommersemesters fand am 17. und 18. Juli am Kolleg der Workshop "Zur Soziologie ökonomischen Wissens - Themen und Zugriffsweisen" statt, organisiert von Jens Maeße (Universität Warwick), Hanno Pahl (Universitäten Luzern und Jena) und Jan Sparsam (Universität Jena).

Sparsam Anschließend an den Workshop "Economic Sociology and Sociology of Economic Thought: Lessons from the Ongoing Crisis" aus dem Vorjahr ging es in erster Linie um die Entstehung, Verbreitung und gesellschaftliche Wirkung wirtschaftswissenschaftlichen Wissens sowie letztlich um die Gestalt dieses Wissens selber. Zu Gast in Jena waren an diesen zwei Tagen achtzehn Wissenschaftler_innen aus dem interdisziplinären Feld der Wissenschaftsforschung. Sie kamen sowohl aus Deutschland als auch aus Österreich und der Schweiz. Darüber hinaus konnte mit Frédéric Lebaron (Université des Versailles) ein bedeutender Vertreter der französischen Soziologie als Keynote Speaker gewonnen werden, dessen Vortrag sich um das Thema 'Economics as a strong field: the social bases of a disciplinary domination' drehte. 

Die Tagung hat gezeigt, dass es sich bei der Erforschung der Wirtschafts-wissenschaft um ein spannendes und wachsendes Feld geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung handelt, das sich nicht nur angesichts der gegenwärtigen Krise als gesellschaftlich relevant erweist.

Jens Maeße