Sighard Neckel
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Sighard Neckel

Sighard Neckel
Prof. Dr. Sighard Neckel
Arbeitsschwerpunkte: Zeitdiagnose und Gesellschaftstheorie des Finanzmarktkapitalismus; Kultursoziologie des ökonomischen Handelns und wirtschaftlicher Prozesse; Emotion und Gesellschaft.


Aufenthalt(e) als Fellow am Kolleg

28.02. - 14.03. 2012


Projekte, Vorträge und Veröffentlichungen als Fellow

Sighard Neckel stellte während seines Aufenthalts als Fellow den aktuellen Forschungsstand seiner Überlegungen zu einer Re-Feudalisierung der Gegenwartsgesellschaft in einem Kolloquium unter dem Titel 'Re-Feudalisierung: Aktualität und Systematik eines Begriffes der Habermas'schen Gesellschaftsanalyse' vor. In einem Werkstattgespräch wurde außerdem sein Text "Der Gefühlskapitalismus der Banken: Vom Ende der Gier als ruhiger Leidenschaft" diskutiert. Neckel weist in seinen Forschungen eine hohe zeitdiagnostische Sensibilität auf und fängt verschiedenartige Veränderungstendenzen des Gegenwartskapitalismus analytisch ein. Beides macht seine Arbeiten besonders interessant für die KollegforscherInnengruppe.


Veröffentlichungen (Auswahl)

Sighard Neckel und Greta Wagner (Hg.): Leistung und Erschöpfung. Burnout in der Wettbewerbsgesellschaft, Berlin 2013: Suhrkamp.

Neckel, Sighard (2011): Refeudalisierung der Ökonomie. Zum Strukturwandel kapitalistischer Wirtschaft, in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 8. Jg. (2011), Heft 1, S.117-128.

Neckel, Sighard (2010): Strukturierte Verantwortungslosigkeit. Berichte aus der Bankenwelt. Berlin. (gemeinsam mit Claudia Honegger und Chantal Magnin).

Neckel, Sighard (2008): Flucht nach vorn. Die Erfolgskultur der Marktgesellschaft. Frankfurt a.M.