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Elisabeth von Thadden

Elisabeth von Thadden
Dr. Elisabeth von Thadden
Arbeitsschwerpunkte: Die Moderne und ihre Ressourcen der Selbst-Reparatur: Ökologische und soziale Akteure eines emissionsarmen Lebens; Klüger reicher werden: Gemeinsam besitzen, herstellen, teilen, helfen und erfinden als postmaterielle Lernprozesse; moderne Geister: das Denken der multiplen Moderne als Quelle der Weltbeziehung.

E-Mail: Elisabeth.vonThadden@zeit.de

Aufenthalt(e) als Fellow am Kolleg

04.06. - 29.06. 2012

01.06. - 28.06. 2013

29.05. - 29.06.2014

20.05. - 23.06.2015

01.05. - 31.05.2016

Winter 2018


Biographisches

Elisabeth von Thadden studierte Literaturwissenschaft und Geschichte in Freiburg, Paris und Berlin. Sie wurde an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit einer Dissertation über Goethes Die Wahlverwandtschaften promoviert.

Nach der Promotion arbeitete sie während der Wende zunächst als Redakteurin bei der Berliner Wochenpost und bei der Berliner Zeitung. Seit 1999 arbeitet sie für die ZEIT und ist dort als Literaturredakteurin unter anderem für das Ressort Politisches Buch verantwortlich.


Projekte, Vorträge und Veröffentlichungen als Fellow

Elisabeth von Thadden beschäftigt sich bereits in ihrer in den 1990ern Jahren veröffentlichten Dissertation mit dem Natur-Gesellschaftsverhältnis. Als ZEIT-Redakteurin recherchiert und schreibt sie u.a. über gesellschaftliche Akteure, die Pionierarbeit im Nachhaltigkeitsdiskurs leisten. Dies war auch der Schwerpunkt ihres Anfang Juni 2012 gehaltenen Kolloquiums-Vortrags "Die Akteure des ökologischen Wandels als moderne Subjekte". Das Werkstattgespräch mit dem Titel "Wissen allein nützt nichts. Fünf Thesen über die Quellen der Erneuerung des Denkens" hatte die Rolle der Intellektuellen für den sozialen Wandel zum Thema. Bei der Tagung 'Von Krise zu Krise' am 14.06. 2012 setzte sie sich als Diskussionspartnerin kritisch mit Harmut Rosas 'Resonanzthese' auseinander.

 

Veröffentlichungen (Auswahl)

Bücher

(Hrsg. mit Thomas Assheuer): Wie soll ich leben?, München 2014

(Hrsg): Wer denkt für morgen?, Freiburg 2010

Familiäre Gründe, Berlin 2000

Erzählen als Naturverhältnis, München 1992


Texte aus der ZEIT

Herrenhosen zu Etuikleidern. Über nachhaltigen Konsum. ZEIT, August 2015

Reset modernity. ZEIT, Mai 2015

Wir müssen sie finden. Über die Förderung von Flüchtlingen, 11.April 2015

Nicht zu fassen. Über Lebendigkeit, ZEIT 15. April 2015

Wir können das nicht verantworten. Über die Universität. ZEIT, Juni 2015

Bin das wirklich ich? Über Authenzität, ZEIT Juli 2014

Brennende Geduld. Über Protagonisten des ökologischen Wandels, ZEIT, 27.6.2011

Wer denkt für morgen? DIE ZEIT, 2. 4. 2009

Baustelle für alle. Über den Klimawandel als Zivilisationswandel, DIE ZEIT, 17.9.2009

Die Intelligenz der Gruppe. Über das Umlernen. DIE ZEIT 3.12.2009

Wie der Atem. Über die Seele, DIE ZEIT 3. 1. 2008