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Yannick Kalff

Yannick Kalff
Dr. Yannick Kalff 
Arbeitsschwerpunkte: Arbeitssoziologie, Organisationssoziologie, Digitalisierung, digitaler Kapitalismus, Industrie 4.0, Zukunft der Erwerbsarbeitsgesellschaft, Macht, Herrschaft und Autonomie in Arbeitsverhältnissen
Friedrich-Schiller-Universität Jena
E-Mail: yannick.kalff@uni-jena.de

Aufenthalt(e) als Fellow am Kolleg

01.01.2017 - 31.03.2017

Projekte, Vorträge und Veröffentlichungen als Fellow

Yannick Kalff untersucht den Diskurs der Demokratisierung von Unternehmen. Durch Digitalisierungsprozesse erlangt dieser Strang neue Aktualität und eröffnet neue Möglichkeiten Mitbestimmung und Beteiligung zu realisieren. Dabei gilt es allerdings einen kritischen Blick auch auf neue Kontrollzugriffe und Disziplinarregime zu richten, welche mit digitalen Technologien Einzug in den Arbeitsprozess halten. Hinzu kommt die Frage, wie die Digitalisierung der Arbeit neue Herausforderungen an das Arbeitsvermögen stellt: Bezahlte und nicht bezahlte Tätigkeiten, Eigenarbeit, Sorge- und professionelle Arbeit bestehen in digitalisierter Tätigkeit in neuen relationalen Zusammenhängen und müssen hierfür ausgelotet werden. Die Demokratisierung der Unternehmen ist hierfür nur ein Beispiel.


Veröffentlichungen (Auswahl)

2016 (zusammen mit Katharina Warda): "Die Chaostage 1995 als politisches Spektakel: Medialität und Materialität urbaner riots". In: sub\urban Zeitschrift für kritische Stadtforschung, 4(1), S. 91-110.

2016 (zusammen mit Stephanie Barnebeck und Thomas Sauer): "Institutional Diversity. In: Cities in Transition. Social Innovation for Europe's Urban Sustainability. Hrsg. Von Thomas Sauer, Susanne Elsen und Christina Garzillo. London und New York: Routledge 192-203.

2016: Socio-Ecological Transition in the Energy System:The Local Government View. In:Cities in Transition:Social Innovation for Europe's urban Sustainability. Hrsg. Von Thomas Sauer, Susanne Elsen und Cristina Garzillo. London und New York: Routledge, S. 59-92.

2014: Projekte als Nordwest-Passage: Zur Zeit und Zeitlichkeit als Regierungsrationalität. In: Organisationsforschung nach Foucault: Macht - Diskurs - Widerstand. Hrsg. Von Ronald Hartz und Matthias Rätzer. Bielefeld: transcript, S. 191-210.

2013 (zusammen mit Laura Hanemann): Zeitautonomie und Kontrollverlut: Belastende Arbeit, erschöpfte Subjekte? In: Repräsentation von Arbeit: Transdisziplinäre Analysen und künstlerische Produktionen. Hrsg. von Susanna Brogo, Carolin Freier, Ulf Freier-Otten und Katja Hartosch. Bielefeld: transcript, S. 213-229.